geschichte. danzig eine verpaßte chance 1933


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Abgeschickt von gerhard jeske am 10 Mai, 2009 um 20:16:45

Deutschland unter dem Hakenkreuz =
Danzig unter dem Hakenkreuz! Kritik über eine TV.-Sendung
Mit diesen Sendungen des Fernsehens wurde wieder die Gelegenheit vertan die Hintergründe des Aufstieges der Nazi-Partei und deren Machtübernahme aufzuzeigen. Dass, das deutsche sowie europäische Großkapital die Fäden zog lässt sich an einem, bisher in der bürgerlichen Geschichtsschreibung verheimlichten, Beispiel beschreiben.
Am 2. und 30.1.1933 trafen sich Vertreter des französischen, deutschen und belgisch-Luxenburgischen Großkapitals in Luxenburg zu einer Geheimkonferenz.
Auf der Tagesordnung stand „Die Einbeziehung des Deutschen Reiches in ein westeuropäisches Bündnis“.
Für Frankreich nahmen daran teil: Rene'Duchemin,President des Etablissements Kuhmann und der Confederation Generale de la Production,- der Journalist und Schriftsteller Comte d'Ormesson, Mitarbeiter von 'Le Temps' sowie der Beamte im Finanzministerium, Jear, Parmentier. Die französische Delegation kam mit Billigung der franz. Regierung angereist.
Von deutscher Seite waren vertreten: Carl Bosch von der IG Farben, sowie der Generaldirektor der AEG, Hermann Bücher.
Außerdem waren die Vertreter Belgiens und Luxenburgs anwesend „Die französischen Vertreter waren bereit einer vierten Teilung Polens zuzustimmen. Als Vorleistung erklärten sie sich bereit, den polnischen Korridor (Pomerellen) an das Deutsche Reich zurück¬zugeben. Die Konferenz beschloss dann:"
Die Beseitigung des polnischen. Korridors, die Rückkehr Danzigs in das Reich und Grenzkorrekturen in Oberschlesien. Die deutsche Delegation bot Polen den Hafen Memel als Ersatzhafen für Danzig an. Die Stossrichtung war klar! Das Nazi Deutschland sollte in ein Bündnis gegen die Sowjet Union eingebunden werden und das zu Lasten Polens.
Die viel gepriesene französische - polnische Freundschaft entlarvte sich hier als Phrase.
Hitler verfolgte dann diese Pläne und Angebote nicht, weil seine Ziele weiter gesteckt waren.
Es war dann Pilsudski, der mit Hitlerdeutschland einen Nichtangriffspakt schloss und so Hitlerdeutschland international aufwertete und die Opposition in Danzig, aber auch den Völkerbund ins Abseits stellte.
Die Zusammenarbeit des Diktators Pilsudski und der NS-Regierung in der Freien Stadt Danzig, bewährte sich dann auch, auf makabere Weise, verschiedentlich erfolgreich. So wurden auf Antrag, Polens sämtlichen Ukrainern die Aufenthaltsgenehmigungen Sozialdemokraten und Kommunisten, die die deutsche Staatsbürgerschaft besaßen, erging es nicht anders.
Polen unterließ es zunehmend die Autorität des Völkerbundes in Danzig zu stärken, weil es meinte mit bilateralen Verträgen zwischen NS-Deutschland und Danzig besser eine eigene nationale Politik durchsetzen zu können.. Der Hass auf Sozialisten und Kommunisten verursachte dass die polnische Regierung und die polnische Minderheit in Danzig. aber auch die jüdische Gemeinde dass sie fast alle die deutsche Opposition in ihrem Kampf gegen die Nationalsozialisten wenig aktiv unterstützten. Die katholische Kirche, die in Europa, so auch in Polen rechts stand, feierte die Machtergreifung, der Nazis als Ausdruck des göttlichen Willens im Kampf gegen den Bolschewismus. Der Kardinalbischof Wyszynski war ebenso ein typischer Vertreter des rechten Polens. Auch er bezeichnete in einer Predigt, dass Hitler dem deutschen Volk gesandt wurde, um, den Kommunismus zu vernichten. Erst als die eigenen Priester und Polen in die Vernichtung durch die Nazis hineingezogen wurden, entstand viel zu spät bei ihnen, ihr aktiver Widerstand. Der spätere evangelische Bischof in Berlin, Otto Dibelius, schloss seine Predigt mit dem Ausruf " Ein Volk ein Reich ein Führer.(1936) „ Der Deutsche will seinen Platz an der Sonne. Er will seinen Anteil an den Gütern dieser Erde. Er will stark sein und frei. Wenn man ihm das nicht gönnt, dann will er es sich erkämpfen mit dem Schwert in der Hand. ,( die Kraft des Deutschen in Gegensetzen zu leben, 1936“ Er forderte energisch den Anschluss Danzigs an das Deutsche Reich. Ab dem 1.September wurde jeder Widerstand aufgerieben und viele von ihnen landeten im KZ Stutthof. oder vor den Gewehren des deutschen Selbstschutzes und in den Fängen der Gestapo. Die Weichen für die Fahrt in den Abgrund waren gestellt. Die Katastrophe war absehbar und nur mit der Niederlage Deutschlands zu beenden.
Gerhard Jeske




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