Umsiedlung und Vertreibung von 1920-1941


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Abgeschickt von gerhard jeske am 23 Mai, 2009 um 17:38:58

gerhard jeske hamburg copyright
Redaktions
gesendet wird am 5.6.1996 in Hamburg. (+ Berlin UKW 92)
Flucht und Vertreibung vor 1939 und in Danzig
Ich beginne meinen Bericht mit einer Frage:
:Konnten Ihre Großeltern sich vorstellen, dass das Land östlich der Oder und Weichsel vom Deutschen Reich abgetrennt werden könnte ?
Nein ? So etwas wäre unvorstellbar gewesen.
Moment mal! Da gab es einen Preußen, der konnte sich das vorstellen. Es war der Märkische Schriftsteller Theodor Fontane .
In seinem Brief vom 5.8.1893 schreibt er folgende politische Perspektive auf.
"Niemand ist im geringsten von der Sicherung unserer Zustände überzeugt; das eroberte kann wieder verloren gehen Ost und Westpreußen auch, und ein Polenreich, was ich über kurz oder lang für wahrscheinlich halte, entsteht aufs neue."
Das sagte Fontane in einer Zeit, wo das zweite Deutsche Reich sich industrialisierte, angeblich vor militärischer Kraft strotzte und in der Weltpolitik kräftig mitmischte.
Und es kam wie Fontane es vorausgesagt hatte.
1918 ging für Deutschland der erste Weltkrieg verloren;
Sofort begann die Vertreibung von Menschen aus verschiedenen Ländern.
Viele Deutsche verließen Polen, Schlesien und aus der Kaschubei, Damals wanderten sie noch freiwillig aus , ebenso zog es etliche tausend Polen aus Pommern und dem Ruhrgebiet wieder zurück in die alte polnische Heimat.
Dieser Transfer von Menschen vollzog sich unter gesetzlichen Rahmenbedingungen, die es erlaubten entweder zu bleiben, die Staatsangehörigkeit des Landes anzunehmen oder auszuwandern, mit der Möglichkeit, seinen Besitz zu verkaufen .In den zwanziger Jahren tauchte schon eine Besonderheit in der Propaganda auf. Sie macht sich bemerkbar im Nordosten Europas. Dort kam es zwischen dem Baltischen Völkern und den dort seit Jahrhunderten eingesessenen Deutschen, besonders den Adligen, zu politischen Zusammenstößen, die im Bürgerkrieg endeten. Nach dem Sieg der bürgerlichen Regierungen entzogen diese, besonders den deutschen Gutsbesitzer per Gesetz die wirtschaftliche Grundlage. Daraufhin verließen viele Deutsch-Balten ihre Heimat und zogen nach Deutschland Ende der dreißiger Jahre wurde diese Abschiebung aus dem Baltikum hinter dem Rücken der Betroffenen organisiert. So schloss die Nationalsozialistische deutsche Regierung mit den Regierungen der Baltischen Staaten Umsiedlungsverträge ab, in denen auch über die Abwicklung der Vermögen entschieden wurde. Völlig unvorbereitet wurde die Deutsch-Baltische Volksgruppe mit dem Ergebnis der Umsiedlungsverträge konfrontiert.
Nach Deutschland umgesiedelt wurden aus Estland 13.700 Personen, aus Lettland ungefähr 52.000.
Es waren also bürgerliche Regierungen, die die ersten Umsiedlungen im Osten durchführten. Trotzdem blieb eine größere Anzahl im Lande zurück. Als durch den geheimen Zusatzvertrag zwischen Hitler und Stalin die Baltischen Länder in das Interessengebiet der Sowjet Union fiel wurde zwischen Berlin und dem Kreml eine Nachaussiedlung beschlossen und durchgeführt.
Bis 1941 wurden 7000 Personen aus Estland und 10.500 aus Lettland nach Deutschland verfrachtet.
Das Paradoxe in der Geschichte des 19.Jh. wird hier deutlich. Obwohl viele Deutschstämmige im Baltikum ihre Heimat verloren hatten, gab es weder von Ihnen noch von der deutschen Außenpolitik starke politische Reaktionen gegen diese Länder .Weil man das Baltikum politisch gegen den Kommunismus als westlichen Vorposten brauchte, deshalb verzieh man ihnen den Bruch mit der deutschen Minderheit. So wurde von 1939-1941 eine 750 jährige gemeinsame Geschichte willentlich beendet.
Diese Fakten zeigen, dass die Nationalsozialisten die Vertreibung, oder wie sie es nannten Umsiedlung von Deutschen oder ausländischen Minderheiten zu ihrem Programm erhoben hatten und brutal anwandten.
Ich beschränke mich jetzt in meiner Darstellung auf Danzig und seine Umgebung. Der Heimatverlust beginnt schon in der Heimat und zwar, indem man einer Minderheit oder politischen Gruppe ihre kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Basis wegnimmt, sie zerstört.
Die Danziger Bevölkerung hatte 1933 und 1935 mit über 53% die Nationalsoziali¬sten gewählt. Unter dem Gauleiter Forster und dem braunen Senat wurden ab 1933 alle demokratischen Parteien verboten. Zuerst mussten Mitglieder der Linken Parteien aus Danzig fliehen, diese Flucht vor der Nazi Gestapo nennt man vornehm-„Emigration“.
Noch schlimmer traf es die jüdischen Bürger der Stadt Danzig.
Der Antisemitismus hatte in der Hansestadt Danzig Tradition. Schon im Mittelalter waren es wirtschaftliche Gründe, die den Juden das Wohnrecht und Bürgerecht in der Hansestadt Danzig verweigerten. Auch polnische Könige praktizierten ihre Politik mit Minderheiten oft nur aus wirtschaftlichen Erwägungen. Die theologisch ideologischen Gründe erfand die Katholische Kirche dazu. Jedenfalls hatte der polnische König Kasimier im Jahr 1457 den Danzigern das große Privileg bestätigt, dass bestimmte: " dass kein Lombarde, Nürnberger, Schott-Engländer oder Jude soll der Stadt Freiheit genießen."
Das Privileg war also nicht nur gegen die Juden gerichtet. Es war somit nicht rassisch bedingt. Es sollte sich aber zeigen, was die Danziger Handelsherren und Senatoren darunter verstanden.
Ihre Ausdrucksweise verrät die Tendenz. 1616 forderte die 3. Ordnung die Ausweisung der Juden aus Danzig und das Verbot ihres Gottesdienstes. Die Danziger Repräsentanten erklärten, "dass sie Gott dankten, dass sie dieses schädliche und landverderbliche Ungeziefer losgeworden sind." So sprach man in Danzig im Jahr 1616
So ähnlich hatte 1933 die Zeitung der SS der Stürmer geschrieben. 'Und tatsächlich, 336 Jahre nach der antisemitischen Maßnahme des Senates, verkündet der Nazi-Gauleiter von Danzig Albert Forster;
" Die Erkenntnis der Judenfrage und die rücksichtslose Bekämpfung des Judentums ist für jeden Nationalsozialisten selbstverständlich. Dazu gehört auch, dass keiner weder beim Juden kaufe oder etwa zum jüdischen Arzt gehe. "
Der spätere evangelische Bischof Dibelius schreibt im Berliner Evangelischen Sonntagsblatt.
„Schließlich hat sich die Reichsregierung genötigt gesehen den Boykott jüdischer Geschäfte zu organisieren .Dagegen wird niemand im Ernst etwas einwenden können."
Ohne die historischen Wurzeln des Hasses auf Andersdenkende und Minderheiten in der Geschichte zu erkennen, werden wir die radikal nationalistischen Entwicklungen in Mitteleuropa nicht begreifen. Deutschland allerdings wurde hier ein extrem negatives Beispiel. Zur Abgrenzung gegen Juden und Polen gehört auch, dass es schon ab dem 16.Jhr. hieß "Danziger Bürger kann nur werden, wer deutscher Zunge ist.“
Und 1938 wird diese Praxis per Gesetz so verkündet:
"Beamter kann nur werden, wer deutschen oder artverwandten Blutes ist." Hitler hat diese Praktiken nicht erfunden, sowohl die Kirchen, als auch das Bürgertum waren die Vorläufer dieser Politik immer gewesen. Die Vertreibungen waren somit programmiert worden.
Ab 1933 übernahm der Nazi- Senat und die braune Bürgerschaft in Danzig alle antisemitischen Gesetze von Berlin. Es wurden nun durchgeführt: Berufsverbote für jüdische Ärzte, Juristen, Redakteure für Künstler und andere Sparten. Die Juden wurden gezwungen ihren Besitz billigst zu verkaufen, einschließlich der Synagoge,
und auszuwandern. Glücklicherweise gelangten so die meisten Juden ins Ausland. Bis auf einen kleinen Rest der jüdischen Gemeinde war Danzig bis zum Kriegsausbruch fast Judenfrei geworden. Wem es nicht gelang auszuwandern, den sahen die Familien später nicht wieder.
Die vorläufige Bilanz ergibt:
Die baltischen Regierungen vertrieben, mit Zustimmung der deutschen Reichsregierung die eingesessenen Deutschen und die deutsche Danziger Regierung der Freien Stadt Danzig vertrieb bis 1939 die Juden und politisch Andersdenkende.
Und nun kommen die Polen an die Reihe, und das neunzehnte Jahrhundert kommt so richtig in Fahrt.
1938 wurde vom Bibliographischen Institut in Leipzig Mayers großer Atlas herausgegeben. Eine Karte heisst : Deutsche Staaten und Interessengebiete im Osten. Auf dieser Karte ist die -Freie Stadt Danzig, mit ihren Grenzen nicht mehr vorhanden, ebenso gibt es auf dem Kartenblatt keinen polnischen Staat mehr.
Dieses Beispiel zeigt. dass der Drang nach dem Osten kein einsamer Einfall von Hitler gewesen ist, sondern allgemein auf breiter Basis vorbereitet wurde.
Hitler hatte ab 1.September 1939 die neue Expansion gen Osten gestartet, unter einer religiösen Verschleierung " der so genannten "Höheren Vorsehung" genauer aber; aus pro deutschen, kapitalistischen Gründen. und den Lebensraum, sprich neue Rittergüter für seine Vasallen, zu gewinnen.
Wie das geographische Album von 1938 demonstriert ging es gar nicht um Danzig, sonder Polen sollte von der Landkarte verschwinden.
Es war klar, dass mit dem Überfall auf Polen die massenhafte Flucht und Vertreibung begann. Sie wurde in Berlin und Wien vorbereitet und besonders SS-Führer aus Bayern sollten in Danzig die Liquidierungen und Vertreibungen durchführen. Der Danziger Senat schuf dafür die Plattform.
Um keine Behauptungen zu verbreiten, zitiere ich aus dem Bericht über die Aufstellung, Einsatz und Tätigkeit des SS-Wachsturmbann E. (Eimann) Niedergeschrieben vom - Höheren SS und Polizeiführer Danzig-Westpreußen- Hildebrant
1. Aufstellung :
Der Wachsturmbann E. wurde am 3.Juli 1939 als Polizeiverstärkungssturmbann auf Befehl des SS- Brigadeführers Schäfer durch Senatsbeschluss der' Freien Stadt Danzig aufgestellt. SS-Brigadeführer Schäfer war derzeit mit Verfügung vom 20.6. 39 zum alleinigen Bevollmächtigten in polizeilichen Angelegenheiten durch Senatsbeschluss Nr 290 ernannt. Dieselbe war nötig, weil die Danziger Polizei bei weitem nicht ausreichte und für zahlreiche Sonderaufgaben ungenügend geschult war. Der Sturmbann besteht ausschließlich aus SS-Männern und zwar aus 4 Hundertschaften und 1 Kraftfahrstaffel.
2. Aufgaben
Aufgaben des Sturmbannes waren in den Monaten Juli, August und September 1939 folgende:
1. Schutz der lebenswichtigen Betriebe in der Stadt Danzig und im Freistaat Gebiet.
2. Verstärkung der Revierpolizei.
3. Begleitkommando beim Abtransport von Schwerverbrechern aus den Danziger Gefängnissen auf dem Seewege nach Swinemünde ectr.
6. In der zweiten September Hälfte wurde der SS-Wachsturmbann E eingesetzt zur Sicherung und Säuberung in den ehemals polnischen Kreisen
Preußisch Stargard, Berent, Karthaus und Neustadt.-
Hier unterbreche ich diesen Bericht und verweise auf die Bedeutung des Wortes "Säuberungen."

Es waren von einheimischen deutschen Bewohnern Namenslisten von missliebigen Polen angefertigt worden. Nach diesen Listen verhaftete und liquidierte der SS-Sturmbann Eimann und Gruppen des " zivilen deutschen Selbstschutzes" tausende von Polen und Kaschuben.
Nun kommt in dem Bericht der 8. Abschnitt, der zehntausenden von Nichtdeutschen die Heimat und das Leben gekostet hatte, Ich zitiere:
Ab Oktober 1939 wurde der Sturmbann eingesetzt bei Durchführung der Evakuierung in Adlershorst und Gotenhafen. Im Laufe der Kämpfe in und um Danzig und bei der darauf folgenden Evakuierung ergab sich die Notwendigkeit, zahlreiche Zivilgefangene festzusetzen. Zu diesem Zweck wurden die Gefangenlager :
Neufahrwasser, Stutthof, und Grenzdorf eingerichtet.
Die Bewachung dieser Lager erfolgte durch den Wachsturm Eimann mit 2 Hundert¬schaften, es handelt sich hier nicht um Konzentrationslager, sondern um Durchgangslager für solche politisch unzuverlässigen polnischen Elemente, die zur Evakuierung nach Zentralpolen vorgesehen waren und bis zu ihrer Abschiebung sichergestellt werden mussten. Die Belegstärke der Lager mit Gefangenen umfasst heute. Lager Neufahrwasser = 3000 Gefangene
Stutthof = 1.100 Grenzdorf = 350
Hier unterbreche ich das Zitat aus dem Dokument des höheren SS Führers von Danzig, Dieses Dokument beweist dass die Vertreibung von Polen aus Danzig und Westpreußen, ebenso aus Pommern, Ostpreußen und Schlesien vorbereitet war und brutal durchgeführt wurde. Wir werden in dem Dokument lesen, dass es auch zu vorgesehenen Liquidierungen gekommen ist.
Ich zitiere weiter aus dem Dokument.
"Die weiteren zur Verfügung stehenden 2 Hundertschaften des Sturmbannes wurden im Oktober, November und Dezember 1939 folgendermaßen eingesetzt:
. Als Transport- Begleitkommando der Evakuierungszüge, die bisher aus dem Gebiet Danzig-Gotenhafen und bei der Räumung des Truppenübungsplatzes über 50 000 Personen nach Zentralpolen beförderten."
Zum Ordnungsdienst bei der Ankunft der Baltendeutschen.
Zur Beseitigung von 1400 unheilbar Geisteskranken aus pommerschen Irrenanstalten.
. Zur Beseitigung von ca. 2000 unheilbar Geisteskranken der Irrenanstalt Konradstein.
. Begleitung von Judentransporten auf Anforderung der Gestapo nach Wien und Pressburg
. Ab Januar 1940 findet nach dem vom Sicherheitshauptamt aufgestellten Nah und Fernplan die Evakuierung polnischer Elemente nach Zentralpolen statt. Aus dem Gau Danzig - Westpreußen sind 400 000 Evakuierungen vorgesehen Der PV-Sturmbann Eimann ist die einzige geschulte Truppe, die zur Durchführung dieser Aufgabe und als Begleitkommando der Transporte dem Oberabschnitt Weichsel zur Verfügung steht.
gez. Hildebrandt. Ende des Dokumentes
Es gab noch eine andere Form der Willkür Danziger Einwohner heimatlos zu machen Der ehemalige Dienststellenleiter bei der polnischen Eisenbahn. Gerard Knoff erinnert sich :
"Die allgemeine Lage war überaus kritisch. Verschiedene deutsche Eisenbahnbedienstete. trugen auf ihren Dienstuniformen offen nationalsozialistische Abzeichen. Ebenfalls in Danzig - Ohra, auf dem Schönfelderweg, hatte sich unsere Lage ver¬schärft. Etwa drei Tage vor Kriegsausbruch warfen die Nazi-Rowdys große Feldsteine in unsere Wohnung .Durch die zerbrochenen Fensterscheiben trafen sie unsere Möbel, diese wurden demoliert. In der gleichen Zeit auf unserer Straße haben wir von
diesen (deutschen) Chauvinisten drohende Ausrufe zu hören bekommen. "Wie lange wollt ihr hier noch bleiben, ihr Pollacken? Wenn ihr nicht ver¬schwindet hängen wir euch vor eurem Haus am Laternenpfahl auf."
Schon nach dem 1.9.1939 erhielt ich vom Staatsrat Büttner ein Schreiben, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich nicht mehr Eisenbahner sein durfte. Ferner erhielt meine Mutter vom Staatskommissar Danzigs einen Brief wodurch sie in Kenntnis gesetzt wurde, dass wegen ihrer Zugehörigkeit zu Polnischen Minderheit ihr Grundstück ( mit Haus ) beschlagnahmt worden ist. Jetzt mussten wir für unser Elternhaus Miete bezahlen.
Im Frühjahr 1940 erhielten wir eine Vorladung uns einer deutschen Kommission vorzustellen. Die amtiert im damaligen Werftspeisehaus. Diese Abteilung wurde " Rassenkommision genannt. Sie hat entschieden, wie ich mich gut erinnern kann, dass diese oder jene Familie ins Generalgouvernement deportiert werden sollte oder nach Riesenburg, ( jetzt Prabuty, ) abzuschieben ist, oder weiterhin in Danzig bleiben durfte. Diese Kommission bestand ungefähr aus acht Personen. Einige waren Zivilisten andere waren uniformierte Parteifunktionäre. Sie haben meiner verwitweten Mutter vorgeworfen, dass sie als einheimische Danzigerin uns Kinder im polnischen Sinne erzogen hat. Mir wurde vorgehalten, 1938, die Einberufung zum Reichs Arbeitsdienst verweigert zu haben. Auch war es ihnen nicht recht, dass ich als junger Eisenbahner bei der polnischen Staatsbahn beruflich aufgestiegen bin. Sie meinten, dass ich mich für Polen verdient gemacht hätte. Als zum Abschluss des Verhörs meine Mutter sich erlaubte zu fragen, was denn nun mit uns weiterhin geschehen würde, empörte sich einer von ihnen gewaltig, so dass wir rausgeschmissen wurden. Danach erfolgten für uns ungewisse Tage und die Furcht deportiert zu werden. Dann erhielt ich vom Polizeipräsidium ein Schriftstück, in dem mir mitgeteilt wurde, dass mir die Danziger Staatsangehörigkeit aberkannt worden ist.8 die Deutsche erhielt er nie) Seit diesem Augenblick war ich im deutschen Danzig staatenlos. "
Gerard Knoff lebte nun in seiner Geburtsstadt und in seinem Elternhaus bis 1945 als Heimatloser und Vertriebener zugleich. 1943 wurde er verhaftet und ins KZ-Stutthof verschleppt.
Die Deutschen wollten mit den Polen nicht zusammen leben. Das Potsdamer Abkommen war die konsequente Folge gegen diese deutsche Politik Die Völker wurden getrennt, um einen stabilen Frieden in Europa zu sichern.
Gerhard Jeske, Franzosenkoppel 32 -22547 Hamburg. Tel 040-8314894




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