Die wurzeln der Geschichte


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.kollektives-gedaechtnis.de ]

Abgeschickt von Gerhard Jeske am 22 Juni, 2009 um 11:18:49

Gerhard Jeske Hamburg
Die jeweilige Gegenwart hatte immer viele Stränge in die Vergangenheit.
In der Geschichte muss unterschieden werden zwischen dem feudalistischem Königreich mit ihren Fürsten ,ect. Wo die Untertanen gleich wie Eigentum des Herrschers galten. Außerdem waren die Fürstentümer Familien- Konzerne, die sich untereinder durch Einheirat in den Besitzstand oder in die Erbfolge brachten. Den Herrschern war es egal ob seine Untertanen Polen , Deutsche oder Russen waren, Sie mußten gehorchen und arbeiten, auch für die Interessen der Herschaft in den Krieg ziehen.
Die Städte entzogen sich immer mehr diesem Anspruch, wurden selbstbewußt und selbstständig. Das Verhältnis Danzigs zum König von Polen ist dafür ein Beispiel.
In Polen konnten die Deutschen und andere Minderheiten Jahrhunderte ungestört leben, auch als Protestanten und die deutsche Sprache gebrauchen. Mit den Teilungen Polens 1772-1795 und der Entwicklung zu den National-Staaten nahm die Geschichte einen anderen Verlauf . Für die Polen änderte sich das nach 1793 in Preußen gewaltig . Es ging soweit, dass den Polen verboten wurde Polnisch in der Schule und ab 1887 im Religionsunterricht zu sprechen. Daraus ergab sich die Schulstreik der polnischen Bevölkerung im Norden. Gleichfalls wurde die Gerichtssprache die Deutsche. Die preussische Staatbürgerschaft wurde Gesetz. Infolge dessen wurden tausende Polen ausgewieden. Polen durften nicht mehr in Westpreußen und in der Kaschubei Land erwerben und siedeln usw.
der eiserne Kanzler meinte. dazu ein Zitat von ihm an seine Schwester 1861 geschrieben "Haut doch die Polen, dass sie am Leben verzagen. Ich habe kein Mitgefühl für ihre Lage. Wir können auch nichts dafür, dass der Wolf von Gott geschaffen ist, wie er ist, und man schießt ihn doch dafür tot, wenn man kann "
und der Pfarrer Otto Dibelius (der spätere Bischof) schieb in seinem Buch." Nationale Erhebung Berlin 1919:" Darum rufen wir es in die Welt hinaus und wollen es hinausrufen solange wir leben: dass Deutschland sein Recht auf Straßburg und auf Danzig nicht aufgeben wird, so lange deutsche Mütter noch deutsche Kinder gebären ..--
Empor die Herzen zu neuem nationalen Stolz, zu neuem, festem Willen zu nationaler Macht und Größe."
Kein Wunder,dass der evangelische Hohepriester 1936 seine Predigt schloß mit dem geflügeltem Satz" Ein Volk ein Reich ein Führer."
und diese Geschichte entwickelte sich grausam bis 1945. .




Antworten:



Ihre Antwort

Name:
E-Mail:

Subject:

Text:

Optionale URL:
Link Titel:
Optionale Bild-URL:


[ Antworten ] [ Ihre Antwort ] [ Forum www.kollektives-gedaechtnis.de ]