Die Jahre des Nationalsozialismus
und der Zweite Weltkrieg

Die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung sind die Hauptursachen für die politischen Fehlentwicklungen dieser Epoche. In den Jahren des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges war „Deutschland“ mehr oder weniger ein geographischer Begriff, welcher sich auf den deutschen Sprachraum ausdehnte.

Der Nationalsozialismus wurde durch eine Ideologie geprägt, welche der „Deutschen Rasse“ bzw. den „Ariern“ höhere Lebensrechte einräumen sollte und welche behauptete, dass den Deutschen die Weltherrschaft zustünde.

Bombenkrieg

In der Schule gab es ein neues Fach "Luftschutzalarm". Wir mussten beim Ertönen der Sirenen in den Keller flüchten, die Gasmaske aufsetzen und üben, durch das Brandloch in der Mauer von einem Keller in den anderen zu gelangen, bis wir die Flucht nach draußen geschafft hatten. Zuerst war es lustig, später nicht mehr!

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Bombenangriffe sind immer schrecklich

Ich rannte und rannte, so schnell ich konnte, und hatte furchtbare Angst. Ich konnte alles sehen: Wie die Bomben vom Himmel fielen und in die Häuser einschlugen. Ich konnte die Explosionen sehen und den ganzen Rauch, der zum Himmel stieg.

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Meine Kindheit und Jugend 1930 bis 1945

„Es wurde noch schlimmer, als einen Monat später meine Mutter starb.“
Als wäre es nicht schon schlimm genug, begann 1939 auch noch der 2. Weltkrieg.
Die Geschichte eines Mädchens, welches trotz eines schweren Schicksalsschlages sein Leben nach 1939 meisterte.

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Der schreckliche Alltag am KZ Neuengamme

Frau H. sagte: "Wäre ich Häftling gewesen, ich wäre auch durch die Postenkette gerannt. Lieber tot, als so ein Leben. So etwas Schreckliches habe ich in meinem ganzen Leben nicht noch einmal gesehen."

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Erlebnisse eines 11-jährigen Mädchens im 2. Weltkrieg

Helga Graumann ist 1930 geboren und wuchs in einer Wohnung in Hamburg auf. Mit elf Jahren wurde sie zum ersten Mal "kinderlandverschickt". Ihr Vater war im Krieg Soldat und kam nach einem Jahr Gefangenschaft 1946 schwer mitgenommen nach Hause.

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Es bewegt mich noch heute ...

Ihr Mann Gerhard war Reserveoffizier. Schon im August, also vor der Kriegserklärung klingelte nachts um drei das Telefon. Gerhard wurde zum Dienst einberufen. "Und er ist nicht zurückgekehrt."

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Kinderlandverschickung

"Erst 1943 war für mich richtig Krieg. Ich kam dann nach Bayern, durch die Kinderlandverschickung. In Bayern war es ruhiger, es gab kaum Fliegeralarm. Wir waren in der Oberpfalz. Süddeutschland wurde weniger berührt, Hamburg war gefährdeter."

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Mangelwirtschaft

Da die Wirtschaft zu der damaligen Zeit zerstört war, wurden die Lebensmittel rationalisiert. Dadurch gab es keine Kleidung mehr und man fing an, Lumpen zu sammeln. Man bekam diese Utensilien nur in gewissen Mengen.

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Mein schlimmstes Erlebnis 1943

Draußen war es laut, man konnte sein eigenes Wort kaum noch verstehen, Ich traute mich nicht einmal, den Kopf nach oben zu nehmen. Ich kauerte mich weiter in die Ecke. Rauch kam durch die Luke in den Raum. Dreck flog draußen durch die Luft. Ich zitterte.

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Meine Hitler-Jugend

Mit neun Jahren wurde ich zum Jungvolk einberufen [...] abends wurde uns etwas vorgelesen, das waren Texte, die uns gegen die Kommunisten aufhetzen sollten, kann ich heute sagen. Da wurde uns zum Beispiel auch gesagt, dass Horst Wessel von Kommunisten ermordet wurde, was aber nicht stimmt.

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Meine Kindheit und Jugend im Dritten Reich

Jeder Tag wurde mit einem markigen Spruch begonnen, wie zum Beispiel „Du bist nichts, dein Volk ist alles!“ Dieser Spruch wurde von unserer Führerin vorgesprochen, den wir dann nachsprechen mussten. Pflicht war in diesen Lagern immer an vorderster Stelle. „Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu sein, sondern um unsere Pflicht zu tun!“ Dies wurde uns immer vorgesagt.

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Singen war mein Lebensinhalt

Heinrich Spitta war damals ein großer Musiker. Otto Jochum, der Bruder des berühmten Dirigenten Eugen Jochum, leitete auf den Braunschweiger Musikwochen der HJ die Stimmbildung. Außerdem arbeitete ein Professor Abendrot mit dem Orchester, wie Bernstein mit dem Schleswig-Holsteinischen Jugendorchester. Wie sollten wir ahnen, dass die HJ etwas Schlimmes sein sollte. So dachten wir uns: „Wenn solche Berühmtheiten in der HJ Mitglieder sind, dann muss es etwas Gutes sein.“

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Wie alles immer knapper wurde

Auch die Schuhe wurden irgendwann knapper und gingen kaputt. Dafür gab es Bezugsscheine. Die Lehrer in der Schule haben beurteilt, ob man schon dringend neue Schuhe braucht. Das war aber nur, wenn man fast keine Schuhe mehr an den Füßen hatte, sondern Fetzen. Einmal habe ich auch neue Schuhe bekommen, da hab ich mich sehr gefreut.

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Wie ich die Zeit Hitlers und die Flucht erlebte

Mit jemandem darüber reden, was man wirklich dachte, war nicht möglich, denn man wusste nicht, wem man vertrauen konnte. Grundsätzlich gab es kaum eine Möglichkeit zu reden, denn alle sagten "Der Feind hört mit". Dieser Satz hing auf Plakaten bedruckt überall in unserer Stadt.

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Zwangsumsiedlung der Sowjetdeutschen

Nach der Verkündigung unseres erzwungenen „Umzugs" hatten wir vier Stunden Zeit, um unsere Sachen zu packen. Jede Familie wurde mit ihrem Hab und Gut auf je einer Kutsche verladen und transportiert. Wir brauchten eine Nacht bis zu der Eisenbahnstation. Auf einem Zug ging es eineinhalb Monate weiter. Die Reise führte uns ins Ungewisse.

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Meine Kindheit & Jugend in Oberschlesien 1930 bis 1945

„Es wurde noch schlimmer, als einen Monat später meine Mutter starb.“Als wäre es nicht schon schlimm genug, begann 1939 auch noch der 2. Weltkrieg. Die Geschichte eines Mädchens, welches trotz eines schweren Schicksalsschlages sein Leben nach 1939 meisterte.

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Erinnerungen meiner Großmutter an ihren Vater

„Als es mit den Hitlerschen Ambitionen immer weiter ging, haben sie angefangen Flugblätter zu verteilen, wo drauf stand, dass sich die Leute nicht von Hitlers Visionen anstecken lassen sollten.“ Durch einen Verrat in der Nachbarschaft wurde Erikas Vater als politischer Gefangener ins KZ Hamburg Fuhlsbüttel gebracht.

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Auf dem Kreuzer Prinz Eugen

Befragt wird Erich Albrecht, geboren ist er am 08.02.1923. Mit 17 Jahren begann Erich Albrecht eine Ausbildung als B-Dienst Funker bei der Marine. Diese Hingabe zur Marine kam aus der Familie, in dem schon bereits sein Vater in der Kaiserlichen Marine gedient hatte. Im Jahre 1944 wurde er auf dem Schiff dem schweren Kreuzer Prinz Eugen stationiert, welcher das letzte deutsche Kriegsschiff war, das den Krieg unversehrt überstand, und hörte den Funkverkehr an der Ostfront ab. Nach dem Krieg, im Jahre 1956, beschloss er zur Bundesmarine zugehen. Im Jahre 1978 ging Erich Albrecht als Kapitän Leutnant mit jeweils einem Eisernen Kreuz und einem Flottenkriegsabzeichen in die Pension.

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Meine Jugend in der NS-Zeit

1933, vor meiner Geburt, wurde mein Vater kurzfristig verfolgt, da er eine sozialistische Gesinnung pflegte und nichts von den Nationalsozialisten hielt. Sie kamen zu meiner Großmutter und wollten meinen Vater festnehmen, allerdings konnte er fliehen.

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