Die Jahre nach 1979

Die Zeit nach 1979 war geprägt von Neuerungen, die bis heute fortwirken. Dazu ein paar Beispiele: Die Grünen ziehen 1983 in den Bundestag ein. Michail Gorbatschow leitet nach 1985 mit Perestroika und Glasnost eine starke Wandlung in der Sowjetunion ein. Im September 1989 öffnet Ungarn den Eisernen Vorhang, 1989 fällt die Berliner Mauer.

Das Informationszeitalter löst das Industriezeitalter ab. PCs, Mobilfunk und die CD eroberten langsam den Markt und über die heimischen TV-Bildschirme flimmerten die ersten Sendungen des Privatfernsehens.

Reaganomics und Thatcherismus waren Schlagworte für politische und ökonomische Entwicklungen, die von vielen anderen führenden Politikern in der Welt übernommen wurden und zu zum Teil gravierenden Änderungen in den entsprechenden Ländern führten.

Ausreise aus der Deutschen Demokratischen Republik

Mein Vater wurde von Mitarbeitern der Stasi mitten aus der Arbeit geholt, in Autos mit verdunkelten Scheiben gezerrt und in geheime Gebäude verschleppt. Dort fanden dann unter fragwürdigen Bedingungen die Verhöre statt. Dass das der Wahrheit entsprach, habe ich selbst erleben müssen. Ich wurde ebenfalls einmal aus der Schule abgeholt.

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Die Anfänge des Internets und des Handys

Man unterliegt diesen Werbungen ja irgendwie schon. In der Fernsehwerbung wurde gezeigt, was man alles damit machen kann und dass man die Freiheit hat, überall telefonieren zu können.

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Die Einwanderung aus der Türkei nach Deutschland

Meine Kinder erziehe ich zu allererst auf Deutsch, da für mich die deutsche Sprache am wichtigsten ist, weil wir ja in Deutschland leben. Wenn meine Kinder Deutsch später gut können, dann können sie meinetwegen auch Türkisch bzw. Kurdisch lernen.

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Die Einwanderung in ein fremdes Land

Ich war seitdem zweimal in der Ukraine, da meine Großeltern väterlicherseits noch dort leben. Ich muss nach meinen Erlebnissen dort jedoch sagen, dass ich sehr glücklich darüber bin, hier leben zu können.

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Emanzipation der Frau

In vielen Zeitschriften gab es auch Artikel, in denen geschrieben stand, was die perfekte Hausfrau zu tun und zu lassen habe. Dort stand zum Beispiel auch, dass die Frau sich hübsch machen sollte, bevor der Mann kam, dabei aber keine Reize zeigen sollte. Sie sollte dem Mann alles bringen, worum er bat und nichts hinterfragen, was der Mann gemacht hat. Sie sollten sich ihrem Mann einfach fügen.

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Besuche einer Westdeutschen in der DDR

Ich erinnere mich auch noch, dass die Beamten immer sehr wortkarg waren und die Kontrolle unserer Papiere oft unnötig in die Länge gezogen wurde. Viele Beamten haben ihre Macht zur Schau gestellt. Man musste alle Gegenstände einzeln aus den Taschen nehmen, bei Fotos sollte man die Namen der auf dem Foto zu sehenden Personen nennen.

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Flucht aus Afghanistan und Neuanfang in Deutschland

Damals herrschte in Afghanistan Bürgerkrieg und meine Eltern merkten, dass es immer gefährlicher für uns wurde, wenn wir noch länger in Afghanistan leben würden. Da Krieg in Afghanistan herrschte, war es absehbar, dass mein Vater auch in den Krieg ziehen müsste. Ebenso vorhersehbar war, dass ich mit 12 Jahren auch eingezogen werden würde. Um das zu verhindern, sind wir geflüchtet und die Wahl fiel auf Deutschland.

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Frauenposition im Islam

Der Islam ist ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens, eine Art Rahmen, innerhalb dessen ich mein Leben gestalte und ausrichte. Abgesehen von den Ritualen und Richtlinien, die mir eine Struktur geben und mich Gott und auch mir selbst näher bringen, liebe ich zum Beispiel den Ramadan

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Integration in Deutschland

Das Land, in dem man lebt und in dem man sich wohlfühlt, ist die Heimat. Ich denke, dass man auch mehrere Länder als Heimat bezeichnen kann, weil diese Kriterien auf mehrere Länder zutreffen können. Ich werde meine Heimat immer in Deutschland und in Marokko haben.

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Kinderkur in den 70ern

Auf der großen Anlage waren Jungs und Mädchen getrennt und, sobald eine Nonne dich mit einem Jungen gesehen hat, auch wenn ihr euch nur auf dem Flur zufällig begegnet seid, wurde man als „Schlampe“ bezeichnet.

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Kindheit in der DDR

Es war eine ganz andere Welt und ich war froh, als ich wieder zu Hause war. Von dem Begrüßungsgeld sind wir einkaufen gegangen. Das war eine ganz neue Erfahrung. In der DDR gab es von allem nur wenige Sorten und in Westdeutschland gab es alles regalweise.

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Soldat in Afghanistan

Die Gefahr war sehr groß, denn es ging um Leben und Tod. Ich habe sehr vielen Menschen beim Sterben zusehen müssen, darunter auch viele Freunde und Verwandte. Die Chance lebend wieder heraus zu kommen war sehr gering und nur wenige hatten das Glück die Zeit gut zu überstehen. Man hatte sehr wenig Hoffnung.

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Start in Deutschland   

Da wir nicht mehr alleine waren, also auch andere Afghanen in unserer Nähe waren, hatten wir nicht mehr so viel Angst. Die Besitzer des Wohnheimes waren auch sehr freundlich. Jedoch lebten dort auch noch viele andere Ausländer, die sehr anders waren und wir haben uns von ihnen ferngehalten.

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Urlaub und Familienaktivitäten in den 60er Jahren

Damals war es üblich, den Beruf an den Nagel zu hängen, wenn Kinder kamen. Dann war man Hausfrau und Mutter. Die berühmten drei K-s: Küche, Kinder, Kirche. Es war ein Mangel, wenn man Kinder hatte und arbeiten musste. Dann hieß es, der Mann verdient wohl nicht so gut.

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Von der Kindheit bis zur Ausreise aus der DDR

Ich habe in dieser Zeit viele Maßnahmen ergriffen, mich von Freunden getrennt, Koffer gepackt und schon die halbe Wohnung aufgelöst, um für den Tag der Ausreise vorbereitet zu sein. Die Ungewissheit, wann es soweit ist, war immer da; denn dies wurde durch ein Telegramm von einem Tag zum anderen mitgeteilt.

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Mein Weg nach Deutschland

Religion ist eine geistige Einstellung und etwas, was man in der Seele trägt. Dazu kann man niemanden zwingen. Es ist eine freie Entscheidung und wenn man jemanden dazu zwänge, dann ist dies sowieso nicht richtig, weil die Überzeugung aus dem Herzen kommen sollte. Das sehen meine Eltern auch so. Sie haben ihr Bestes getan, um mir das nahe zu bringen und, wenn ich das trotzdem anders sehe, dann ist das mein Bier.

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