Schwarze Pädagogik

Heute ist die Erziehung stark auf die Entwicklung der vorhandenen Stärken der Schülerpersönlichkeit ausgerichtet; jedenfalls war dies das erklärte Ziel der in den 1970er Jahren eingeführten (damals noch Versuchs-Schulen) Gesamtschulen z. B. Steilshoop und Mümmelmannsberg.

„In Deutschland sind alle Körperstrafen in der Kindererziehung seit dem Jahr 2000 aufgrund des Gesetzes zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung verboten“ wikipedia-Eintrag

Wenn man sich dabei in Erinnerung ruft, dass 1969 *) gerade Hamburg eines der letzten Bundesländer war, in dem ein "Züchtigungsverbot" in den Schulen Gesetzt wurde, wird deutlich, dass so eine gesellschaftliche Änderung viele Jahre, wenn nicht gar Generationen zur Veränderung der Einstellung benötigt.

„Als der Rohrstock aus den Schulen verschwand … Vor 40 Jahren verbot die Schulbehörde nach heftigen, öffentlichen Diskussionen endgültig die körperliche Züchtigung in Hamburgs Klassenzimmern.“ Eintrag 2009 WELT N24

Viele – vor allem "harte Männer" in fortgeschrittenem Alter - behaupten heute sogar noch voller Überzeugung, dass ihnen ´die Prügel nicht geschadet´ hätten.

Dabei sind Zeugnisse von Zeitgenoss*innen bekannt, die heute noch an den Folgen solcher Erziehungsmaßnahmen leiden.

Noch wenige Monate vor seinem Tod gab Helmut Schmidt einen Grundsatz seiner eigenen, erlebten Erziehung zum Besten: „Den Kindern muss das Rückgrat gebrochen werden, um dann aus ihnen passende Glieder für die Gesellschaft zu formen.“

Das großbürgerliche Leben der Weimarer Zeit

Vom Leben eines jungen Mädchens in einer nach außen hin intakten Familie, in der nach innen nur Befehl und Gehorsam galten und die Reitpeitsche Erziehungsmittel war. In der Schule herrschte Standesdünkel. Erst in der Nachbarsfamilie gab es die Geborgenheit, die in der eigenen nie zu erfahren war.

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Der Leidensweg des Norbert Norbert Mieck durch die Stationen des Rauhen Hauses in Hamburg 1953 bis 1960

Seine Enttäuschung war groß, wie auch die vieler seiner Brüder, sodass die Hälfte von ihnen schon nach wenigen Monaten aufgaben. Statt geistlicher Betreuung musste viel Arbeit erledigt werden. Taschengeld gab es anfangs 10 RM pro Monat, später dann 20 und 30 RM.

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