Dieser Eintrag stammt von Heinz Schäffer, geb. 1926

Bearbeitung: Claudia Frobel geb. 1986 


Die große Sturmflutkatastrophe 
in der Nacht vom 16./17. Februar 1962

Claudia: Was sind Tidebewegungen?
Herr Schäffer:
Die Bewohner der Nordseeküste wissen, dass Ebbe und Flut Naturereignisse sind. Sie werden als Tidebewegungen (= Gezeiten) bezeichnet, die auf astronomische Einflüsse zurückzuführen sind. Durch die Erdumdrehung um ihre Achse laufen die beiden Tidescheitel (= Tidehochwasser) etwa einmal täglich um die Erde herum. Wegen der rückläufigen Eigenbewegung des Mondes um die Erde, entsteht jedoch eine Verzögerung gegenüber dem Sonnentag, so dass im Endeffekt die Zeit von einem Hochwasser zum nächsten im Mittel 12 Stunden und 25 Minuten beträgt. 

Bei normalen Wetterverhältnissen lassen sich die Tidevoraussagen, also die Hoch- und Niedrigwasserstände, ziemlich genau berechnen. Von den Fachleuten wird dafür jährlich ein Tidekalender erstellt, der den Küstenbewohnern sehr hilfreich ist und von jedem Interessierten erworben werden kann. 

Claudia: Und wie entstehen Sturmfluten? 
Herr Schäffer:
 Die entscheidende Ursache besonders hoher Tidewasserstände ist, wie die Bezeichnung "Sturmflut" richtig aussagt, in der Windeinwirkung auf die Wasseroberfläche zu sehen. Der Wind in Sturmstärke erzeugt nicht nur mehr oder weniger lange und hohe Wellen, er setzt auch unter Umständen große Wassermassen in Bewegung, die sich besonders vor den flachen Küsten anstauen und in die Strommündungen gedrückt werden. Dabei sind die Windrichtung, -stärke und -dauer von entscheidender Bedeutung. Der Windeinfluss kann zu Wasserstauhöhen von mehreren Metern führen. Als weitere Ursachen für hohe Wasserstände kommen riesige Einzelwellen in Betracht, die durch besondere meteorologische Verhältnisse über dem Nordatlantik, möglicherweise auch auf Seebeben zurückzuführen sind. Schließlich kann ein Zusammentreffen der astronomisch bedingten Springtide mit einer Sturmflut zu deren Erhöhung beitragen. Ein Zusammentreffen all dieser Ursachen hätte für die Küstenbewohner verheerende Folgen.

Claudia: Hat es denn vor 1962 schon so große Sturmfluten gegeben?
Herr Schäffer:
In unregelmäßigen Zeitabständen hat es immer wieder einmal größere Sturmfluten gegeben, die trotz unermüdlicher Arbeit von Generationen Lücken in ihre Schutzwälle gerissen haben. Die heutigen "Bracks" sind Zeugen früherer Deichbrüche. In der "Marcellusflut" am 16. Januar 1362 ging Rungholt unter. Durch die "Cäcilienflut" von 21 November 1412 soll der Hahnöversand vor Borstel vom Ufer abgerissen worden sein. In der Sturmflut von 1634 drang Salzwasser bis über Glückstadt aufwärts und versalzte die überfluteten Marschen, so dass 10 Jahre lang nichts gedeihen konnte. Verheerend war besonders die Sturmflut in der Nacht zum 4. Februar 1825. Das Wasser stieg auf 5,24 Meter über Normalnull und überspülte alle Deiche. Es war der höchste Wasserstand, den die Chroniken bis dahin verzeichneten. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts hat die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Hamburg insgesamt 40 Sturmfluten registriert, die alle glimpflich abgelaufen sind. Die Deichlinien waren auf eine Sollhöhe von 5,80 Meter über Normalnull gebracht worden, so dass die Menschen sich dahinter sicher fühlten.

Claudia: Wie kam es zu der katastrophalen Sturmflut vom 16./17. Februar 1962?
Herr Schäffer:
Über der Nordsee und den deutschen Küstengebieten hatten schon die ganze Woche über schwere Stürme getobt. Dazu kam ein weiteres Sturmtief, das sich aus Richtung Island näherte. Der Höhepunkt des Sturmes trat am 16. Februar abends um 22.00 Uhr in der Deutschen Bucht mit mittleren Windstärken von 9 bis 10 ein. Die sich hieraus entwickelnden Orkanböen erreichten die Küste in rascher Folge mit 80 Knoten ( = 150 km/ std ). Diese orkanartigen Sturmböen trafen mit der auflaufenden Flut zusammen, was zu einem sehr schnellen Anstieg des Hochwassers führte.

Um 0.30 Uhr war ein Höchststand von 3,62 Meter über mittlerem Tidehochwasser gemeldet worden. Das war bereits nur eine geschätzte Höhe, da kurz nach 22.30 Uhr die Pegelanlage in Cuxhaven ausgefallen war. Leider hat dieser wichtige Umstand nicht die nötige Beachtung gefunden. Stetig weiter steigend wälzte sich die Flut elbaufwärts, und erreichte in Stadersand bereits 4,30 Meter über NN. Die starken Sturmböen verursachten zusätzlich sehr hohe Wellenschläge, so dass das auflaufende Wasser die Deichkronen an vielen Stellen überspülte. An aufgeweichten Deichen kam es schnell zu starken Beschädigungen, die von den Deichverteidigungskräften nicht mehr mit Sandsäcken und anderen Materialien geschlossen werden konnten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt musste für Hamburg das Schlimmste befürchtet werden. 

Claudia: Wie wurde die Bevölkerung vor der Sturmflut gewarnt und welche Vorbereitungen wurden getroffen?

Herr Schäffer:
Freitag, der 15.2.1962, war für die Bewohner Hamburgs und der anderen Städte des Küsten- und Elbgebiets zunächst ein Tag wie jeder andere. Alle hatten zwar den orkanartigen Sturm wahrgenommen, der durch die Straßen heulte, altersschwache Bäume entwurzelte, Ziegel von den Dächern riss, Baugerüste demolierte und Antennen knickte, waren jedoch um ihre Sicherheit nicht besonders besorgt und nahmen demzufolge die Sturmflutwarnungen und örtlichen Alarmierungen überhaupt nicht ernst. Die erste Sturmflutwarnung erfolgte bereits um 8.45 Uhr, die nächste um 12.48 Uhr. Um 12.30 Uhr wurden alle Polizeieinheiten alarmiert; die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren bereits ab 9.25 Uhr im ständigen Einsatz. Ab 10.00 Uhr waren alle Deichwarte vor Ort. Die örtlichen Bezirksämter hatten ab 13.00 Uhr die höchsten Alarmstufen aufgerufen. Desgleichen waren die Bundeswehr, das DRK und alle anderen Hilfsorganisationen benachrichtigt worden. 

Die erste Warnmeldung durch den Rundfunk (NDR Mittelwelle) über eine bevorstehende schwere Sturmflut erfolgte um 20.33 Uhr. Sie wurde um 21.45 Uhr sowie 23.15 Uhr und 24.00 Uhr wiederholt, in dem auch die Überflutungen im Hamburger Stadtgebiet erwähnt wurden. In der Tagesschau des Fernsehens wurde die Flutwarnung um 22.15 Uhr ausgestrahlt mit dem Hinweis, die Flut werde 3,50 m höher als sonst ansteigen. Um 0.10 Uhr alarmierte die Polizei mit Sirenen und Lautsprechern alle gefährdeten Gebiete. Es mussten zum Teil Scheiben eingeschlagen werden, um die Bewohner zu wecken. Das Geläut der Kirchenglocken, die Böllerschüsse und anderen akustischen Warnmittel verschlangen die gewaltigen Orkanböen. Sie erreichten die vielen großflächigen Gartenkolonien in den flutgefährdeten Gebieten nicht. Als zu beklagende Tatsache ist festgestellt worden, dass alle Maßnahmen der Information und der halbherzigen Vorwarnungen weder von den verantwortlichen Fachleuten noch von den betroffenen Bürgern absolut ernst genommen wurden. Keiner konnte sich vorstellen, dass für das Hamburger Gebiet einschließlich seiner ländlichen Teile eine akute Gefahr bestand. Eine solche Katastrophe wurde allgemein und schlechthin für nicht möglich gehalten.

Claudia: Welche Schäden hat die Sturmflut an den Deichen angerichtet und welche Gebiete Hamburgs waren überflutet?
Herr Schäffer:
Die Sturmflut in der Nacht vom 16. zum 17. Februar 1962 erreichte mit 4,03 m über Mthw, das sind 5,73 m über Normalnull, am St. Pauli-Pegel ihren höchsten Stand, und zwar 39 Minuten früher als vorausberechnet. Die durch starke Windböen ausgelösten Wellenberge durchfeuchteten und überspülten schnell die Deiche an zahlreichen Stellen.

Bereits um 21.53 Uhr wird der erste Deichbruch in Cuxhaven gemeldet. Gegen 0.00 Uhr beginnen die Deiche im Hamburger Raum brüchig zu werden. Von den überforderten Deichverteidigungskräften wird 0.14 Uhr der erste Deichbruch im Neuenfelder Rosengarten gemeldet. Es folgten Deichbruch-Meldungen in rascher Folge, und zwar in Moorburg, Francop, Altenwerder, Wilhelmsburg, Finkenwerder, Bullenhausen, Crantz, Stillhorn und Moorfleet, und das zum Teil an mehreren Stellen. Insgesamt waren die Deiche auf hamburgerischen Gebiet an 60 Stellen gebrochen. Die Deichbruchstellen waren, zusammengerechnet, etwa 2,5 km lang. Außerdem waren an 45 Stellen die Deiche so schwer beschädigt worden, dass bei anhaltendem Hochwasser weitere Deichbrüche drohten.12.000 ha umfasste das überschwemmte Gebiet, mehr als ein Sechstel des hamburgischen Staatsgebietes. Betroffen waren die elbnahen Wohngebiete in Harburg, Wilhelmsburg, Bergedorf mit den Vier- und Marschlanden und die Hafengebiete der Innenstadt. Dabei hatten die älteren Bewohner der niedrig gelegenen Behelfsheimsiedlungen in Wilhelmsburg, Georgswerder, Finkenwerder, Waltershof, Moorfleet, Kirchwerder, u.a. die geringsten Überlebenschancen.

Claudia: Was wurde zur Rettung und Versorgung der vom Wasser eingeschlossenen Menschen getan?

Herr Schäffer:
Die für die Deichverteidigung zuständigen Stellen haben in der Flutnacht alle verfügbaren Kräfte mobilisiert. Schon in den Abendstunden des 16. Februar 1962 waren 77 Peterwagen-Besatzungen, 1.500 Bundeswehrangehörige, Polizisten und andere Deichverteidigungskräfte im Einsatz. Diese Kräfte waren zu Beginn überwiegend mit der Warnung und Alarmierung der Bewohner sowie der Absicherung der ersten schadhaften Stellen an den Deichen beschäftigt. 

Am nächsten Morgen waren es bereits 15.000 Helfer mit 200 Schlauchbooten und anderen Rettungsgeräten, die den von den Fluten eingeschlossenen Menschen zur Hilfe eilten. Für die Rettung waren außerdem 135 Hubschrauber ein-gesetzt worden, davon allein 65 am 18. Februar 1962. Das Schadensgebiet war so gewaltig, dass nicht alle Menschen am ersten Tag von den Bäumen, Böden und Dächern ihrer Häuser in Sicherheit gebracht werden konnten. Nach der Rettung der Menschen galt es, die Versorgung der vom Wasser Eingeschlossenen, deren Leben nicht unmittelbar in Gefahr war, sicherzustellen. Hierfür wurden alle verfügbaren Kräfte der Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den Hilfsorganisationen eingesetzt. Als Leiter der Organisationsabteilung eines Bezirksamtes war ich von Beginn an im örtlichen Krisenstab eingesetzt.

In der Nacht vom 17. auf den 18. Februar nahm ich den Auftrag des Senats entgegen, auf dem Gelände des Segelflugplatzes Boberg eine Hubschrauber-Versorgungsbasis einzurichten. Mit zwei weiteren Kollegen haben wir diese Aufgabe etwa 14 Tage lang wahrgenommen. Die Fachdienststellen des Bezirksamtes haben Bedarfsgüter des täglichen Lebens eingekauft, wie Brennstoffe, Lebensmittel, Wolldecken u.a. lebensnotwendige Artikel, die in den Segelfliegerhallen gelagert wurden. Von hier aus wurden sie mit Hubschraubern in die vom Wasser eingeschlossenen Notstandgebiete in Wilhelmsburg und Umgebung eingeflogen. Um den Bedarf zu erkunden und weitere Aufträge erteilen zu können, musste ich häufiger mitfliegen. Bei dem Transport der Güter und den Lagerarbeiten haben uns motorisierte Bundeswehrange-hörige tatkräftig unterstützt. Am 19. Februar 1962 befanden sich mehr als 15.000 Helfer im Einsatz, um die erste Not zu lindern und weitere mögliche Gefahren durch eindringendes Hochwasser an schadhaften Deichstellen abzuwenden.

 

Claudia: Wie viele Menschenleben hat die Sturmflutkatastrophe gefordert und welcher Sachschaden ist eingetreten?
Herr Schäffer:
Die verheerende Sturmflut schloss auf hamburgischen Gebiet etwa 100.000 Menschen ein. Aus den überfluteten Gebieten mussten mehr als 20.000 Menschen evakuiert werden; 12.000 davon wurden in Notaufnahmelagern (Schulen, Jugendheime u.a. ) untergebracht. Die Bilanz der menschlichen Opfer war niederschmetternd. Keiner hätte sich vorstellen können, dass der "Blanke Hans" in der Flutnacht 315 Todesopfer fordern würde, unter ihnen fünf Helfer. Auch der materielle Schaden war gewaltig. 51 massive Wohngebäude mit 225 Wohnungen und 6.231 Behelfsheime wurden völlig zerstört. Rund 3.800 Gewerbebetriebe und etwa 900 landwirtschaftliche Betriebe hatten erhebliche Schäden erlitten, die letzteren mit einer geschätzten Höhe von 750 Millionen DM. In den landwirtschaftlichen Erwerbsbetrieben sind 4.025 Stück Großvieh und 19.300 Stück Federvieh umgekommen. Schätzungsweise 15.000 Kraftfahrzeuge sind durch die Wassermassen beschädigt worden. 

Claudia: Wie ist den Opfern geholfen worden?
Herr Schäffer:
Die Bilanz der Hilfsbereitschaft, ob von amtlichen Stellen, privaten Spendern oder überregionalen Geldgebern, war überwältigend. Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg hatten von Beginn der Katastrophe an völlig unkonventionelle Wege beschritten. Unter Leitung von Senator Schmidt, unserm Bundeskanzler von 1974 bis 1982, wurden tatkräftige Personen eingesetzt, die die Beschlüsse schnell und unbürokratisch umsetzten. Als erste Maßnahme wurde für jeden Evakuierten ein Handgeld von 50,- DM ausgezahlt. Die Soforthilfe für unmittelbar geschädigte Einzelpersonen betrug 500,- DM, für Ehepaare 750,-; für 17.000 geschädigte wurden 13,4 Millionen DM ausgezahlt. Als endgültige Beihilfen zur Wiederbeschaffung von Hausrat und Bekleidung in rund 35.000 Fällen wurden insgesamt 47,4 Millionen DM aufgewendet. Die Zahlungen erfolgten bei Bezug einer neuen Wohnung. 6.141 Arbeitnehmer erhielten 522.031, - DM als Ausgleich der Differenz zwischen eingebüßtem Lohn und dem vom Arbeitsamt gezahlten Arbeitslosengeld. 

Für Behelfsheimräumungen einschließlich der Entschädigungen sind rund 19 Millionen DM aufgewendet worden.1.617 Inhaber von Handwerks- und landwirtschaftlichen Betrieben sowie Angehörige freier Berufe erhielten etwa 1,5 Millionen DM Überbrückungshilfen. Bis zum 24 Januar 1963 wurden 2.827 Darlehen mit einer Summe von 66 Millionen DM verbürgt und für 3.085 Darlehen mit einer Darlehensumme von 71,3 Millionen DM Zinszuschüsse bewilligt. Für bare Beihilfeleistungen ( verlorene Zuschüsse und Zinszuschüsse ) hat Hamburg aus Haushaltsmitteln 170 Millionen DM bereitgestellt; davon hat der Bund zwei Drittel erstattet . Seit nahezu eineinhalb Jahrhunderten sind die deutschen Küstenländer nicht so schwer heimgesucht worden wie durch die Sturmflut in der Nacht von 16 zum 17. Februar 1962. Das Ausmaß der Katastrophe hat dazu geführt, dass auch unsere verbündeten Nachbarländer mit Einsatzkräften und finanziellen Mitteln tatkräftig geholfen haben. In Deutschland kam es überall zu spontanen Hilfsaktionen. Menschen, die nicht vor Ort helfen konnten, wollten wenigstens durch Geld und Sachspenden helfen. An Spenden aus dem In- und Ausland haben der Senat mehr als 23 Millionen DM, die Wohlfahrtverbände mehr als 21 Millionen DM erhalten. Sie sind zweckentsprechend verwendet worden.

Claudia: Welche Konsequenzen wurden aus der Flutkatastrophe gezogen?
Herr Schäffer: 
An den Tagen nach der großen Sturmflut wurden neben den Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, die an erster Stelle standen, alle Anstrengungen unternommen, die entstandenen Deichlücken wieder notdürftig zu schließen und die schadhaften Stellen auszubessern. Gottlob hatte der Sturm nachgelassen, so dass keine außergewöhnlichen Tidestände zu vermelden waren und zügig gearbeitet werden konnte. Nach der Katastrophe sind 49 km Deiche des alten Deichsystems instandgesetzt worden. Für die neu angelegten, erhöhten und verstärkten Hochwasserschutzanlagen sind fast 50 Millionen DM ausgegeben worden. Die Folgekosten für Deichbaumaßnahmen in den folgenden Jahren waren enorm. In den letzten 10 Jahren sind die Deiche erneut erhöht worden, um Hamburg nach den neuesten Erkenntnissen sturmflutsicher zu machen. Die Deiche haben nunmehr eine Höhe von 8 bis 8,50m über NN, und zwar je nach den Erfordernissen für besonders sturmflutgefährdete Deichabschnitte. Die Fachleute hoffen, dass Hamburg nunmehr ausreichend vor Hochwasser geschützt ist.

Claudia: Woher haben Sie die genauen Kenntnisse über die Sturmflut vom 17. Februar 1962?
Herr Schäffer:
Als dankbare Anerkennung für die tägliche Hilfeleistung auf hamburgischem Staatsgebiet während der Sturmflutkatastrophe 1962 hat der Senat den Helfern ein Buch über die Sturmflut gewidmet. Aus dem Inhalt dieses Buches sowie der Chronik der Katastrophe "Die große Flut in Hamburg", zusammengestellt von Hans Bütow in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde, sowie den eigenen Erlebnissen und Erfahrungen, habe ich die Fragen beantworten können.