Dieser Eintrag stammt von  Gertrud Zander

Jugendjahre im Krieg

aus dem Tagebuch von Gerhard Zander
geb. am: 04. 04. 1929
in Hamburg - Barmbek


Nach der Volksschule, Klasse 4, gab es 1939 die erste große Trennung. Ich kam auf die "Bismarck-Oberschule", nicht weit von unserer Wohnung in der Mansteinstraße, die schon Papa besucht hatte und weg von meinem geliebten Lehrer Otto Land.

Die Aufnahmeprüfung war nicht sonderlich schwer für mich, ich hatte nur mit meiner Flüchtigkeit zu kämpfen. Vom "Mündlichen" wurde ich ebenso wie mein Vater, der hier von 1909 bis 1913 auch Schüler war, befreit. Auch genoss ich noch aus der Zeit meines Vaters einen Lehrer, Herr Willwater; damals Referendar, heute kurz vor der Pensionierung. Papa zeigte mir im Vorgarten der Schule noch stolz eine Birke, die er damals mit Klassenkameraden gepflanzt hatte, oder war er es allein ?

Klassenlehrer war Studienrat "Papa" Krause, der Mann mit der Brasil-Zigarre, und so wurde auch die Ohrfeige genannt, die er ungerührt manchmal verteilte. "Schwere Brasil" ! Er war beliebt, weil gerecht. Da kam es bei dem Unsinnskonto, das man ohnehin hatte, nicht darauf an, ob der Anlass akut war. Wir empfanden die "Schwere Brasil" auch nicht als entwürdigend.

In den ersten Jahren konnte ich mich so am Ende des oberen Leistungsdrittels meiner Klasse behaupten. Nur Musik und Geräteturnen waren nicht meine Fächer, obwohl ich ganz gut singen konnte. Noten habe ich nie begriffen. Herr Schaub, "Schäubchen" genannt, in der Erinnerung ein herzensguter kleiner Mann mit Glatze und nach hinten wallendem Resthaar, ließ uns ganze Noten auf Notenlinien legen. Meine Ausführung gehörte zu den Besten, meine Übersetzung der Töne, die er auf dem Klavier anschlug, nicht. Ich schaute immer bei Arno Tenne das Ergebnis ab. Arno wurde Leiter der Bergedorfer Jugendmusikschule, ich nicht.

An den Turngeräten hing ich immer wie ein nasser Sack. Wenn ich Tau und Stange schaffte, war es ein Klassenereignis. Bei der Aufnahmeprüfung bekam ich sogar meinen Kopf nicht durch die Sprossenwand; Kopfgröße und Sprossenabstand waren nicht in Einklang zu bringen. In der Leichtathletik war ich Mittelmaß, besser schon auf langen Strecken. Meine Lungen, die "Bronschen", wie Oma Wiesche sie nannte (Bronchien), wurden besser.

Papa Krause nahm es mir nur sehr ungern ab, dass ich im Schwimmen , Note 1, jeden in der Klasse abhängte, im Turnen aber eine satte 5 hatte. Das Springen vom Brett, "Einer" und "Dreier", machte mir auch nichts aus.

Eine Zeitlang hatten wir auch noch Religion in der 3. Stunde sonnabends, wenn keiner mehr Lust hatte und draußen die Sonne schien und "Kaifu", das Freibad nebenan, lockte. Der Lehrer, wir hatten später Latein bei ihm, sprach immer von "unse kleine Ähde", wohl im Vergleich zu Gottes Größe.

Biologie lag mir. Im Frühjahr 1939 mussten wir eine Tulpe nach der Natur zeichnen, was mir bis auf die vielen Wurzeln ganz gut gelang. Wir nahmen auch Syringen-(Flieder)blüten auseinander und rochen zuzeiten an den süßen Kelchen. Draußen schien die Sonne und aus anderen Klassen klangen im Chor englische oder lateinische Lektionen zu uns.

Zum Sportunterricht gehörte im Sinne des "Turnvaters" Jahn noch nicht Fußball. Der war sogar an unserer Schule verpönt, dafür hatten wir aber Schlagball und auch Rudern. Dieses fand meistens auf dem Isebekkanal statt. Unsere Schule war in beiden Sportarten führend.

Der "Direx", Herr Züge, war ein beinamputierter Kriegsversehrter aus dem Weltkrieg 14/18, und die Sage ging, dass man ihm im Landheim Wenningstedt auf Sylt am Strand einmal sein Holzbein verbuddelt hat, während er draußen schwamm. Er war gefürchtet, und ich denke heute noch mit geheimem Grauen an die schallschluckenden Lederpolster an den Türen seines Dienstzimmers, in dem auch Bestrafungen stattfanden.


Herr Unbehauen war Lehrer für Englisch und Latein. Er war auch gefürchtet, und noch heute höre ich das unheilvolle: 

"Hefte 'rrrraus, wirrrr schrreiben
'ne Klassenarbeit !"

Es waren unvorbereitete Arbeiten, aber wir waren im Training, und wenn ich nicht so faul gewesen wäre.... .

"Retrovertieren" war sein Schlagwort für die Rückübersetzung von der deutschen Übersetzung, die er vorbereitet hatte, ins Lateinische, was ja mit dem Buchtext dann wieder übereinstimmen musste. Da diese Arbeiten aber angekündigt wurden, lag nichts näher, als die lateinische Lektion auswendig zu lernen, bis, ja bis er die Tempi änderte, was nur ganz wenige merkten, zu denen ich aber nicht gehörte, bzw. erst dann, wenn wir die Arbeiten zurückbekamen.

Englisch machte mir bei ihm mehr Spaß. Wir lernten im Chor. Das fanden wir kameradschaftlich, denn Schwache wurden mitgezogen. Es ging auch nach Stoppuhr. Waren wir schnell genug, bekamen wir keine Hausarbeiten auf. Ich kenne noch zwei Texte: 

When we travel, we generally go by train.
At the station, I get my ticket at the booking-office.

Exitement reigned in Sidbury Scool.
The news was out, that this year
the OTC (Officer Trainings Camp) 
was to be down Salisbury.

1941 / 1942 gingen meine Fremdsprachenleistungen bergab. Ich hatte ja auch die bequeme Ausrede "Jungvolkdienst", zweimal in der Woche, alle 14 Tage auch sonntags. Zusammen mit meinem Freund, Harry Hansch, bekam ich Nachhilfeunterricht bei meinem Fähnleinführer Jürgen Schellack, der heute als Filmregisseur (Stahlnetz, Großstadtrevier) unter dem Namen Jürgen Roland bekannt ist. Es ging wieder aufwärts, so zwischen 3 im Englischen und 4 im Lateinischen.

Nachdem ich mir eine "Schwere Brasil" eingehandelt hatte, weil ich Schwedens Flüsse reichlich und zu pauschal in eine Hausarbeitskarte eingetragen hatte, nahm ich auch Geographie d.h. Erdkunde ernster und wurde ein Ass in der Darstellung "Sprechender Karten". Berge wurden sorgfältig schraffiert und für Weidewirtschaft Kühe gezeichnet.

Als ich einen Teil meiner Flüchtigkeitsfehler abgelegt hatte, an denen ich noch heute leide, (damals: gibt und Liter) brachte mir in Deutsch besonders das Satzzergliedern mehr und mehr Freude. Freier Aufsatz und freier Vortrag wurden zu Stärken, z.B. auf den Jungvolk-Heimabenden: Thema, 5 Minuten denken, 10 Minuten reden, hat mir nicht geschadet.

1939 fuhren wir in der 2. Augusthälfte mit der Klasse nach Wenningstedt auf Sylt ins Schullandheim. Im Eingang lagen in Vitrinen Funde aus der Steinzeit, die man nach Stürmen auf dem Sportplatz des Heimes gefunden hatte. Ich war davon so begeistert, dass ich seitdem meinen Steinzeit-Tick habe und pflege. Wegen des drohenden Kriegsausbruchs mussten wir nach 10 Tagen zurück. Auf dem Hindenburgdamm war bereits Flak in Stellung gegangen, und in Altona nahm mich Papa in der Uniform eines Obergefreiten der Luftnachrichtentruppe in Empfang.

Turnerisch war ich nach wie vor eine Null; leichtathletisch, abgesehen von Ausdauerübungen, nicht viel besser. Papa Krause wollte immer noch nicht glauben, dass ich, schlecht im Turnen, meinen Klassenkameraden davonschwamm. Wir gingen ins Hallenbad Weidenstieg und mussten aufpassen, dass wir die auf der Eintrittskarte gestempelte Zeit einhielten. Im Sommer gingen wir ins "Kaifu" (Kaiser-Friedrich-Ufer-Bad) Wenn ich in den Ferien nicht vor 10 Uhr ins Kaifu konnte, weil ich z.B. wegen Gemüse "Schlangestehen" musste, war der Tag, ich kam gegen 18 Uhr zurück, eigentlich verdorben. Ich nahm Karl May mit, ich hatte sie fast alle. Unter den zwei, drei fehlenden Bänden war leider "Winnetou" Band 1.

1943 hatten wir im Zaun vom "Kaifu" ein Loch gefunden und sparten aus Grundsatz das geringe Eintrittsgeld. Auf der Tribüne hatte ich einen Stammplatz, und wenn ich abends nach Hause ging, hatte ich vom Chlor Regenbogen vor den Augen. Leider wurden wir immer häufiger durch Fliegeralarm gestört.

1939 wurde ich Jungvolkjunge "Pimpf", in Bayern ein Spottwort. Mein Jungschaftsführer, rot-weiße Kordel über dem Halstuch, hieß Wilfried Masch. Der Jungzugführer, 4 Jungschaften, grüne Fangschnur, hieß Günter Faasch; Fähnleinführer, 4 Jungzüge, grün-weiße Fangschnur, war Ernst Röwe. Danach kam, weiße Fangschnur, Benno Steinhard, über dem nur noch der Jungbannführer mit roter Fangschnur stand. Dann kamen der Gebietsführer "Gau Hamburg" und der Reichsjugendführer Baldur von Schirach. Darüber hinaus gab es nur noch den richtigen Führer, Adolf Hitler, den wir alle liebten und er uns auch. Wie man sieht, nahm ich alles sehr ernst. Aber zunächst mussten wir Antreten, Marschieren im Gleichschritt üben, richtig grüßen, ausgestreckter rechter Arm, gerade Fingerspitzen in Augenhöhe, machte der Führer nie, aber der durfte es ja. Linksum, rechtsum auf dem Hacken, richt' euch, die Augen links aber Augen rechts, damit man vorher schon wusste, was kam. Die Uniform musste sauber sein, Flecken wurden mit Kaffee(-ersatz) entfernt, Stiefel und Koppel blank geputzt, Haarschnitt und Fingernägel tipptopp. 

Als wir das konnten und auch den Lebenslauf des Führers, Lieder: "Uns're Fahne flattert uns voran", Fahnensprüche , "Wer auf die preußische Fahne schwört, hat nichts mehr, was ihm selber gehört", beherrschten, wurden wir im "Cappi", Filmtheater Capitol, feierlichst vereidigt und durften den Dolch mit der Inschrift "Blut und Ehre", Halstuch mit Knoten sowie Schulterriemen tragen, was uns das Tragen der kurzen Hose, die immer von der Hüfte zu rutschen drohte, sehr erleichterte. Zweimal in der Woche, mittwochs und sonnabends, war im "Otto-Blöcker-Heim" Dienst. Blöcker war ein von den Kommunisten ermordeter Hitlerjunge. Wir lernten ganz nützliche Dinge, wie man sie vorher und nachher in jeder Jugendorganisation mitbekam, aber auch "Nationalsozialistische Weltanschauung!" und (Wehr-) Sport. Im "Kampfball", eine Art Rugby mit Medizinbällen, war ich ganz groß.

Es ergab sich immer, dass die Jungschaften, 8 - 12 Pimpfe, von einem Straßenblock stammten und zum Teil auch Klassenkameraden waren. Ich erinnere mich an Helmuth Behrmann - meinem Erzfeind- , Harry Hansch, Günter Sachse, Erwin Stahl, an Günter Mensing, dem Tesching-Verräter, und an Jürgen Itzkowski, dessen Bruder bei der HJ "Stammführer" war und jeden anzeigte, der ihn oder seinen Bruder "Itzig" (Schimpfwort für Juden) nannte. 

Körperlich machte ich einen großen Sprung nach vorne, und bald gewann ich in der Jungschaft fast jeden Boxkampf, auch gegen Helmuth Behrmann, so dass mich sein Vater eines Tages beiseite nahm: "Aber Jungchen, Du darfst das Helmuthchen nicht immer so verhauen!" Hatte der eine Ahnung, was der Helmuth alles so beim Boxen trickste... .

Meine Uniform war auf Zuwachs gekauft wie fast meine ganze Kleidung. Streit zwischen Mama und mir herrschte wegen der Länge der Hosenbeine: Mehr als eine Handbreit über dem Knie galt als zackig, eine Handbreit war Standard, Mama meinte Kniehöhe wegen der Schicklichkeit. Weiße Kniestrümpfe mit Troddeln waren verboten, sie galten, oh Adolf, als Zeichen des Widerstandes. Geländespiele am Sonntag, Aufmärsche am 9. November, 30. Januar, 20. APRIL; Jungstammführer Benzing an der Spitze, sein Vorgänger Benno Steinhard war schon gefallen, dann die Fahne, Trommeln und Fanfaren. Wer die Fahne nicht grüßte, wurde von einem Rollkommando verprügelt.

Bald kam ich in den "Führernachwuchs-Jungzug", wurde "Hordenführer", ein silberner Winkel auf schwarzem Kreis. In den Beförderungslisten vergaß man regelmäßig, ha ha ha, das erste "r".1941 wurde ich Jungschaftsführer (Dienststellung) und Oberhordenführer (Dienstrang) im Jungbann 188, Jungstamm 1, Fähnlein 1, Jungzug 4 die Neuen. 10 Pimpfe aus dem benachbarten, etwas weniger feinem Viertel hörten auf mein Kommando. Neben den Hauptinsignien hatte ich nun auch eine Meldetasche, die am Koppel hing und in der Anwesenheitsliste (+ = Anwesend, o = entschuldigt und - = unentschuldigt), Papiere und Pelikanfüller sowie Butterbrote aufbewahrt wurden.

Die älteren Kameraden, Reesch, Pech, (Sottje) Haueisen, Faasch, Röwe, Krusemark und wie sie alle hießen, hatten sich freiwillig zur Wehrmacht gemeldet und waren im Krieg, viele sind nicht zurückgekommen.

Wir bekamen einen neuen Fähnleinführer, Jürgen Schellack, der heute Roland heißt und TV Regisseur geworden ist. Er war "schneidig" und "zackig" und verlangte viel von seinen "Unterführern". Bei ihm lernte ich, "vor der Front zu stehen", gähnende Leere im Rücken. Er lotste uns in Filme über 18 in seiner Eigenschaft als HJ-Streifenführer, eine Art Jugendpolizei. Ich wurde Jungschaftsführer (Dienstrang) und Hauptjungzugführer (Dienststellung), so eine Art Fähnleinschreiber und Organisator, das bedeutete mehr Dienst, z.B. einmal in der Woche Besprechung beim Bann 188 in Villa am Loogestieg in der Nähe vom Bahnhof Kellinghusenstraße. Meine Schulleistungen sackten ab. Jürgen Schellack gab mir Nachhilfe in Englisch und Latein.

Mai 1939 Anfang 1941 Oktober 1943 Ende 1944
Zwischen diesen 4 Bildern liegen nur 5 Jahre der äußerlichen Entwicklung.

Ich bin nicht konfirmiert worden, sondern erhielt die Jugendweihe. Meine Eltern und damit auch ich waren aus der Kirche ausgetreten. Die Feier entsprach dem damaligen Gepränge. Mit den Reden, die mir damals schon etwas schwülstig vorkamen. Abends sahen wir in der Hamburger Staatsoper Wagners "Tannenhäuser"; 3 Monate später war die Oper in Flammen aufgegangen.

Der Krieg stellte sich uns bis 1942 nur in Form von Siegesmeldungen, Fliegeralarm mit willkommenem Schulausfall, Sammeln von Bomben- und mehr noch von Flaksplittern aus den wenigen Fliegerangriffen auf Hamburg und der allmählichen Verknappung von Lebensmitteln und Bekleidung dar. Dann und wann hörten wir aus Bekanntenkreisen, dieser oder jener sei gefallen, "Auf dem Felde der Ehre" oder "Für Führer, Volk und Vaterland". Meine Familie blieb von Verlusten verschont; Papa war in der Luftnachrichtenzentrale (FluKo) Hamburg und Onkel Hans war bei der "Schwereen Flak" Vegesack. Wir Kinder -Pimpfe- sammelten Altmaterial und Knochen, steckten anfangs Fähnchen auf Landkarten zuerst nach Westen, später auch immer weiter nach Osten, wohin "unsere Heere brausten", noch später zurück nach Westen als die Armeen weniger brausten. In Schule und auf Heimabenden kommentierten wir als erfahrene Strategen die kunstvoll verschlüsselten Wehrmachtsberichte. Frontbegradigung und hinhaltenden Widerstand und glaubten an die kriegsentscheidenden Wunderwaffen, kannten uns in allen Schiffs-, Flugzeug- und Panzertypen aus. Wir standen auf den Straßen und sammelten für das Winterhilfswerk, WHW. Papa war derweil im Flugkommando "FluKo" Hamburg als Oberfeldwebel Wachoffizier in der Luftnachrichtenzentrale. Heute wäre er etwa Radarauswerter. Wir hatten uns mit dem Krieg arrangiert.

Aber der Krieg holte uns ein! Wir hatten noch im Luftschutzkeller den 50. Alarm "gefeiert". Die Luftangriffe wurden häufiger. Wenn Papa von der Spätschicht nach Hause kam und schlafen wollte, war er zum Ärger von Mama selten dazu zu bewegen, in den Keller zu gehen. Am 24.07.1943 wurden wir zusammen mit Tausenden anderen Hamburgern ausgebombt. Unser Viertel, Hoheluft, lag am Rande des Flächenbombardements, das über Hamburg hereinbrach. Unser Mietshaus stand bei der Entwarnung noch, Fensterscheiben waren raus, aber mein Aquarium auf der Fensterbank war heil geblieben. Dann stellten die Mieter aber mit Entsetzen fest, dass der Dachboden, auf dem in Hamburg üblicherweise auch Kohlenvorräte lagerten, Feuer gefangen hatte. Wir wohnten im 4. Stock direkt unter dem Dachboden. Wenige Mieter halfen bei dem dürftigen Versuch, mit Wasser aus Feuerlöscheimern und Feuerpatschen zu löschen. Als wir es aufgaben, konnten wir nur noch das Notwendigste retten. Papa war in der Zeit auf einem Offizierslehrgang.

" A L L E S   W E G ! ! ! " war der Spruch der Zeit. Oma Wiesche und Oma Emmi wurden auch ausgebombt, Onkel Hans hatte es verschont. Papa saß 4 Tage später, als wir aus dem Luftschutzkeller bei Onkel Hans wieder nach oben gingen, auf der Treppe. Er hatte kaum damit gerechnet, uns wieder zu sehen. Nun musste sich unser Führer, den wir etwas weniger liebten, er uns aber immer noch, etwas einfallen lassen; ich beschloss jedenfalls sofort und mit 14 Jahren Soldat zu werden, solange noch Ritterkreuze verliehen wurden. Daraus wurde nix.